FVF-Archiv
Vormärz-Archiv Bd. 5 (In Vorbereitung)
Ein Leben auf dem Papier. Fanny Lewald und Adolf Stahr. Der Briefwechsel 1846 bis 1852
Band 3: 1850-1852

Herausgegeben von Gabriele Schneider und Renate Sternagel
Bielefeld: Aisthesis, 2017
ISBN 978-3-8498-1204-4

Der private Briefwechsel des Schriftstellerpaares Fanny Lewald (1811-1889) und Adolf Stahr (1805-1876) aus den Jahren 1846-1852 schließt eine Lücke in der Vormärzforschung. Die fast 900 Briefe, bisher nur in kleinen Teilen publiziert, sind eine hochrangige Quelle für Verlauf, Vor- und Nachgeschichte der Revolution von 1848 und das kulturelle Umfeld dieser Jahre.

Inhalt:

  • Vorwort zum dritten Band

     
  • Briefe 1850
  • I. Von Ende Dezember 1849 bis Mitte April 1850
    Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Oldenburg
    Festgefahren und in Sorge
     
  • II. Von Anfang März bis Mitte Mai 1850
    Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Oldenburg,
    gemeinsame Reise nach Bonn

    Bücher und Reisepläne
     
  • III. Von Mitte Mai bis Anfang August 1850
    Fanny Lewald in London, Adolf Stahr in Oldenburg
    1. Londoner Stadterkundungen, Oldenburger Moorrauch
    2. Unter Schriftstellern, Diplomaten und Revolutionären
    3. High life in London, Wende in Oldenburg
     
  • IV. Von Anfang August bis Anfang November 1850
    Fanny Lewald in Schottland, Manchester, London,
    Adolf Stahr in Hannover und Bonn –
    beider gemeinsamer Aufenthalt in Paris

    England und Schottland – Zweite Etappe: Edinburgh und
    das schottische Hochland
     
  • V. Von Anfang November bis zum Jahresende 1850
    Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Oldenburg
    Das Glück schwebt auf der Nadelspitze

     
  • Briefe 1851
  • VI. Von Jahresbeginn bis Ende April 1851
    Fanny Lewald in Berlin und Nischwitz –
    Adolf Stahr in Oldenburg und Bremen

    1. Die Krise
    2. Liebeshändel: Die Geschwister unter der Haube
     
  • VII. Von Ende April bis Ende August
    Gemeinsamer Sommeraufenthalt in Weimar und Jena
    Eine neue Wirkungsstätte in Weimar?

     
  • VIII. Von August bis Jahresende
    Fanny Lewald in Jena, Adolf Stahr in Oldenburg
    1. Romanzero, Romanpläne und die Anatomie des Menschen
    2. Der erste Schritt zum Ziel: Stahrs Pensionsbezüge
    werden festgesetzt

     
  • Briefe 1852
  • IX. Von Anfang Januar bis Anfang April 1852
    Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Oldenburg
    1. Licht am Ende des Tunnels
    2. Abschied von Oldenburg
     
  • X. Von Anfang April bis Ende Juni 1852
    Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Jena
    1. Schwieriger Neubeginn
    2. Der Sendbote der Glücks – Alwin

     

     

  • Anhang
    1. Karl August Varnhagens Rezension von Fanny Lewalds
    „Erinnerungen aus dem Jahre 1848“
    2. Geraldine Jewsbury an Jane Carlyle
    3. Adolf Stahr an seine Frau Marie
     
  • Epilog
  • Nachwort
  • Abbildungen
  • Briefliste
  • Auswahlbibliographie
    zu den in Band 3 genannten Werken
  • Personenregister
  • Werkregister

     

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Vormärz-Archiv Bd. 4
Ein Leben auf dem Papier. Fanny Lewald und Adolf Stahr. Der Briefwechsel 1846 bis 1852
Band 2: 1848/49

Herausgegeben von Gabriele Schneider und Renate Sternagel
Bielefeld: Aisthesis, 2015
ISBN 978-3-8498-1104-4

Der private Briefwechsel des Schriftstellerpaares Fanny Lewald (1811-1889) und Adolf Stahr (1805-1876) aus den Jahren 1846-1852 schließt eine Lücke in der Vormärzforschung. Die fast 900 Briefe, bisher nur in kleinen Teilen publiziert, sind eine hochrangige Quelle für Verlauf, Vor- und Nachgeschichte der Revolution von 1848 und das kulturelle Umfeld dieser Jahre.

Mit dem zweiten Band der Edition liegt nun das Kernstück des Briefwechsels vor. Es zeigt Fanny Lewald und Adolf Stahr an den Schauplätzen der Revolution in Paris, Berlin und Bremen; Lewald berichtet über die Frankfurter Paulskirchenversammlung und den Sieg der Reaktion in Berlin. Beider Schriften zur Revolution entstehen – Lewalds „Erinnerungen aus dem Jahre 1848“, „Auf rother Erde“ und Stahrs „Die preußische Revolution“. Lewald begegnet Heinrich Heine, beide schließen Freundschaft mit illustren Zeitgenossen wie Franz Liszt und Carl-Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach und gehen auf Reisen nach Hamburg, Helgoland und Westfalen. Und Fanny Lewald schmiedet Pläne für eine weitere Reise, nach England.

Inhalt:

  • Vorwort zum zweiten Band

     
  • Briefe 1848
     
  • I. Von Weihnachten 1847 bis Ende Februar 1848
    Fanny Lewald und Adolf Stahr in Oldenburg
    Das Experiment
     
  • II. Von Ende Februar bis Ende März 1848
    Fanny Lewald in Bremen, Düsseldorf, Köln, Paris – Adolf Stahr in Oldenburg und Bremen
    Zeugin großer Ereignisse
     
  • III. Vom 1. April bis 23. Juni 1848
    Fanny Lewald und Adolf Stahr in Berlin
    Hektische Wochen
     
  • IV. Von Ende Juni bis Mitte Juli 1848
    Fanny Lewald in Berlin – Adolf Stahr in Berlin, Düsseldorf, Oldenburg
    Familienzwist und Stellensuche
     
  • V. Von Mitte Juli bis Anfang Oktober 1848
    Fanny Lewald in Hamburg, Groß Brütz, Helgoland, Hamburg – Adolf Stahr in Oldenburg
    Austern, Senatoren, Bataviana und die Maultrommel von Justinus Kerner
     
  • VI. Vom 10. bis 19. Oktober 1848
    Fanny Lewald in Köln und Frankfurt – Adolf Stahr in Oldenburg
    Paulskirchentage
     
  • VII. Vom 20. Oktober bis 6. November 1848
    Fanny Lewald in Weimar und Dresden – Adolf Stahr in Oldenburg
    Neue Freunde und der Tod einer Liaison
     
  • VIII. Vom 7. November 1848 bis zum Jahresende
    Fanny Lewald in Berlin – Adolf Stahr in Oldenburg
    Abschied von den politischen Hoffnungen

     
  • Briefe 1849
     
  • IX. Von Anfang Januar bis Ende Februar 1849
    Fanny Lewald in Berlin – Adolf Stahr in Oldenburg
    A Room of One’s Own
     
  • X. Von Anfang März bis Anfang Juni 1849
    Fanny Lewald und Adolf Stahr in Berlin
    Intermezzo dolce
     
  • XI. Von Anfang Juni bis Anfang August 1849
    Fanny Lewald in Berlin und Pyrmont – Adolf Stahr in Oldenburg
    Provinzidylle
     
  • XII. Von Anfang August bis Ende September 1849
    Fanny Lewald und Adolf Stahr in Hamburg und auf Helgoland
    Inselfreuden
     
  • XIII. Von Ende September bis zum Jahresende 1849
    Fanny Lewald in Berlin – Adolf Stahr in Oldenburg
    Zerwürfnisse und Versöhnungen
     
  • Anhang
  • 1. Adolf Stahr: Lied von Robert Blum
  • 2. Otto Lewald an Fanny Lewald
  • 3. Aus Karl August Varnhagen von Enses Tagesblättern
  • 4. August Varnhagen von Ense an Fanny Lewald
  • 5. Fanny Lewald an August Varnhagen von Ense
  • 6. Karl August Varnhagen an Ludmilla Assing
  • 7. Aus Karl August Varnhagen von Enses Tagesblättern
  • Briefliste
     
  • Abbildungen
     
  • Auswahlbibliographie zu den in Band 2 genannten Werken
     
  • Personenregister
     
  • Werkregister
     
  • Bildquellen
     
  • Danksagung

     

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Vormärz-Archiv Bd. 3
Gustave Oelsner-Monmerqué: Schwarze und Weiße
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gabriele Fois-Kaschel und Marlene Tolède
Mit einem Vorwort von Florian Vaßen

Bielefeld: Aisthesis, 2015
ISBN 978-3-89528-914-9

Gustave Oelsner-Monmerqué (1814-1854), ein vielseitig engagierter Schriftsteller, Denker und Aktivist mit deutsch-französischem kulturellen Hintergrund, erzählt in seinem Roman Schwarze und Weiße. Skizzen aus Bourbon als Augenzeuge von den Missständen der kolonialen Herrschaft und der Sklaverei, gegen die er in der kurzen Zeit seines Aufenthalts auf der Insel Bourbon, heute La Réunion, kaum etwas ausrichten konnte. Erst die literarische Form verschaffte seinen abolitionistischen Zielsetzungen ein größeres Publikum. Der deutsche Erstdruck seines Buchs erfolgte 1848 – im selben Jahr wie die Abschaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien. Bis zur Übersetzung ins Französische und der vorliegenden Neuauflage der Originalfassung vergingen fast zwei Jahrhunderte. Von besonderem Interesse sind für den heutigen Leser nicht allein die dokumentarischen, die sozial- und kulturwissenschaftlichen Aspekte dieser im Umfeld des Vormärz entstandenen Gesellschaftsskizzen, sondern auch deren intertextuelle und rezeptionsorientierte Zusammenhänge, die sich erst von einem postkolonialen Standpunkt aus in ihrer ganzen Tragweite erschließen.

Die kritische und kommentierte Neuausgabe des Romans besorgten Gabriele Fois-Kaschel und Marlene Tolède im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit zum Thema Deutsch im Kontakt der Kulturen an der Universität von La Réunion.

Inhalt:

  • Florian Vaßen
    Abolitionismus und Kolonialismus. Gustave Oelsner-Monmerqués Roman Schwarze und Weiße im Revolutionsjahr 1848

  • Gustave Oelsner-Monmerqué
    Schwarze und Weiße

  • Rezensionen

  • Conrad Gustave Godefroy Oelsner-Monmerqué
    Biographische Daten

  • Gabriele Fois-Kaschel und Marlene Tolède
    Schwarze und Weiße aus postkolonialer Sicht

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Vormärz-Archiv Bd. 2
Ein Leben auf dem Papier. Fanny Lewald und Adolf Stahr. Der Briefwechsel 1846 bis 1852
Band 1: 1846/47

Herausgegeben von Gabriele Schneider und Renate Sternagel
Bielefeld: Aisthesis, 2014
ISBN 978-3-8498-1046-7

Der private Briefwechsel des Schriftstellerpaares Fanny Lewald (1811-1889) und Adolf Stahr (1805-1876) aus den Jahren 1846-1852 schließt eine Lücke in der Vormärzforschung. Die fast 900 Briefe, bisher nur in kleinen Teilen publiziert, sind eine hochrangige Quelle für Verlauf, Vor- und Nachgeschichte der Revolution von 1848 und das kulturelle Umfeld dieser Jahre.

Der erste Band (Briefe 1846/47) dieser dreibändigen Edition zeigt den Beginn der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft des Paares, die Professionalisierung Lewalds als erfolgreiche Schriftstellerin, gibt Einblick in ihre variationsreiche literarische Produktion (Italienisches Bilderbuch, Diogena, Prinz Louis Ferdinand) und dokumentiert die aufgeheizte Stimmung in Preußen zur Zeit des ersten Vereinigten Landtags, die zu den Umwälzungen von 1848 führen wird.

Inhalt:

  • Statt einer Vorrede

  • Vorwort
  • Bemerkungen zur Edition
  • Biographische Notiz
  • Der Briefwechsel
  • 1845: Wie alles begann…


  • Briefe 1846

  • I. Von Weihnachten 1845 bis Ende April 1846 Fanny Lewald und Adolf Stahr in Rom
  • 1. Ein pflegebedürftiger Compagnarde
  • 2. Der Tag, der alles verändert
  • 3. Kein Licht ohne Schatten
  • 4. Im Wechselbad der Gefühle

  • II. Von Mai bis Oktober 1846 Adolf Stahrs Rückkehr nach Oldenburg, Fanny Lewalds Reise durch Italien
  • 1. Schwerer Abschied
  • 2. Fanny Lewalds Fortsetzung ihrer Italienreise
  • 3. Rückreise nach Deutschland

  • III. Von Oktober bis Dezember 1846 Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Oldenburg, sein kurzer Besuch bei ihr
  • 1. Schwieriges Wiedereinleben
  • 2. Erstes Wiedersehen
  • 3. Marie Stahr begehrt auf, Fanny Lewald beginnt mit der Arbeit


  • Briefe 1847

  • I. Vom Jahresbeginn bis März 1847 Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Oldenburg
  • 1. Aussichtslos? Stahrs Ehekrise
  • 2. Versuch eines Neubeginns zu dritt

  • II. Von Ende März bis Mitte Juni 1847 Adolf Stahr in Berlin während des 1. Vereinigten Preußischen Landtags, der Besuch seiner Frau, Heimkehr nach Oldenburg
  • 1. Es brodelt…
  • 2. Politik und Herzensangelegenheiten

  • III. Von Juni bis Anfang Oktober 1847 Fanny Lewalds Sommerfrische in Lützow bei Charlottenburg, Adolf Stahrs Wasserkur in Boppard am Rhein
  • 1. Idylle an der Spree
  • 2. Arbeitsgemeinschaft
  • 3. Willkommene Abwechslung
  • 4. Kurleben und keckes Bewusstsein…
  • 5. Gleichklang

  • IV. Von Anfang Oktober bis 22. Dezember 1847 Fanny Lewald in Berlin, Adolf Stahr in Oldenburg, Lewalds Reise nach Hamburg zu Therese von Bacheracht und ihre Ankunft in Oldenburg In bester Gesellschaft…


  • Anhang
  • Bremer Zeitung vom 1. Januar 1847, S. 2
  • Augsburger Allgemeine vom 26. August 1847, Nr. 238, Beilage S. 1897/98 – „Diogena“ und ihr wahrer Verfasser
  • Briefliste Lewald – Stahr
  • Stammbaum (Auszug) der Familien Lewald, Stahr und Gurlitt

  • Abbildungen

  • Auswahlbibliographie zu den in Band 1 genannten Werken

  • Personenregister

  • Werkregister

  • Bildquellen

  • Danksagung

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Vormärz-Archiv Bd. 1
Georg Weerth: Das Domfest von 1848
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Bernd Füllner
Bielefeld: Aisthesis, 2014
ISBN 978-3-8498-1045-0

Georg Weerth (1822-1856), in Detmold geboren, war, wie er selbst betonte, ein „halber“ Rheinländer. Der rheinische Karneval und der Dom sind ihm aus seiner Kölner Zeit bestens vertraut, was seiner satirisch-humoristischen Farce „Das Domfest von 1848“ zugutekommt. Weerths frecher Kommentar des großen Events zur 6. Säkularfeier der Dom-Grundsteinlegung am 15. August 1848 hat unverkennbar karnevaleske Züge. Jede Seite weist den Autor als großen Satiriker und Humoristen aus, der nie seine Wirkabsicht aus dem Blick verliert. Selbstverständlich werden dabei die beiden Matadore, der preußische König und der Reichsverweser, von Weerths Witz und Häme nicht verschont. Mit der besonderen Mischung aus Reportage, burlesker Boulevard-Komödie und gebrochen romantischen Traumsequenzen steht Weerth in der jungen Tradition journalistischer Prosa, die Heine in seinen Korrespondenzberichten aus Paris begründet hat. Mit virtuos eingesetzten intertextuellen Verweisen, so auf Heines Versepos „Deutschland. Ein Wintermährchen“, positioniert er sich deutlich in dessen Nachfolge. Sein „Domfest“ ist eine der wichtigen und immer amüsanten Quellen, die den engagierten literarischen Journalismus der Moderne antizipiert.

Inhalt:

  • Georg Weerth
    Das Domfest von 1848
    (in 7 Teilen)

  • Editorische Notiz

  • Nachwort

  • Personenverzeichnis

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